»Wir trauen zu wenig dem Nebenuns.
Wir träumen zu wenig im Wachen.«
Joachim Ringelnatz
Ein männlicher Briefmark erlebte Was Schönes, bevor er klebte. Er war von einer Prinzessin beleckt. Da war die Liebe in ihm erweckt. Er wollte sie wiederküssen, Da hat er verreisen müssen. So liebte er sie vergebens. Das ist die Tragik des Lebens! [Ringelnatz: Die … [Weiterlesen...] Infos zum Plugin Ein männlicher Briefmark erlebte
Die Krähe lacht. Die Krähe weiß, Was hinter Vogelscheuchen steckt Und daß sie nicht wie Huhn mit Reis Und Curry schmeckt. Die Krähe schnupft. Die Krähe bleibt Nicht gern in einer Nähe. Dank ihrer Magensäure schreibt Sie Runen. Jede Krähe. Sie torkelt scheue … [Weiterlesen...] Infos zum Plugin Die Krähe
»Oh«, rief ein Glas Burgunder,* »Oh, Mond, du göttliches Wunder! Du gießt aus silberner Schale Das liebestaumelnde, fahle, Trunkene Licht wie sengende Glut Hin über das nachtigallige Land – –« Da rief der Mond, indem er verschwand: »Ich weiß! Ich weiß! Schon gut! Schon … [Weiterlesen...] Infos zum Plugin Oh rief ein Glas Burgunder
„Mein richtiges Herz. | Das ist anderwärts, irgendwo | Im Muschelkalk." 1920 heiratete Ringelnatz die fünfzehn Jahre jüngere Lehrerin Leonharda Pieper, die er Muschelkalk nannte. (Dieser Kosename tauchte zum ersten Mal in einem Briefgedicht auf, in dem Ringelnatz die Verlobte … [Weiterlesen...] Infos zum Plugin Leonharda Muschelkalk
Die Ringelnatz-Ofenkachel des Wurzener Joachim-Ringelnatz-Vereins e.V. Zum Gedicht: Ich hab dich so lieb! / Ich würde dir ohne Bedenken / Eine Kachel aus meinem Ofen schenken ... … [Weiterlesen...] Infos zum Plugin Die Ringelnatz-Ofenkachel
