»Wir trauen zu wenig dem Nebenuns.
Wir träumen zu wenig im Wachen.«
Joachim Ringelnatz
Es lebte an diskretem Orte Ein Stückchen Seife, bester Sorte, In einem Porzellanbehälter. Das ward mit jedem Tage älter. Weil es mit Moschusduft durchhaucht, Ward es vom Menschen gern gebraucht. Einstmals – das wann und wie ist schnuppe – Geriet es in die Erbsensuppe. Der … [Weiterlesen...] Infos zum Plugin Es lebte an diskretem Orte
(Rumba) Alle Mann an Deck! Unser Schiff ist leck – Neunzehnhundertzweiundreißig – Rumba! Eh wir untergehn, Wolln wir uns noch drehn Im Orkan – Windstärke 12 – im Rumba. Kuttel Daddeldu Klebt das Schiffsleck zu Und steigt in den Mastkorb mit der Buttel. Alles jubelt … [Weiterlesen...] Infos zum Plugin Fahrt mit Daddeldu
Ich bin so knallvergnügt erwacht. Ich klatsche meine Hüften. Das Wasser lockt. Die Seife lacht. Es dürstet mich nach Lüften.Ein schmuckes Laken macht einen Knicks Und gratuliert mir zum Baden. Zwei schwarze Schuhe in blankem Wichs Betiteln mich »Euer Gnaden«. Aus meiner … [Weiterlesen...] Infos zum Plugin Morgenwonne
Ich bin fast Gestorben vor Schreck: In dem Haus, wo ich zu Gast War, im Versteck, Bewegte sich, Regte sich Plötzlich hinter einem Brett In einem Kasten neben dem Klosett, Ohne Beinchen, Stumm, fremd und nett Ein Meerschweinchen. Sah mich bange an, Sah mich lange … [Weiterlesen...] Infos zum Plugin Heimatlose
Wenn du nicht froh kannst denken, Obwohl nichts Hartes dich bedrückt, Sollst du ein Blümchen verschenken, Aufs Geratewohl von dir gepflückt.Irgendein staubiger, gelber, – Sei's Hahnenfuß – vom Wegesrand. Und schenke das Blümchen dir selber Aus linker Hand an die rechte … [Weiterlesen...] Infos zum Plugin Blues
